Erstkommunionkatechese


Feier der Erstkommunion

In St. Clemens Wissel und in St.Peter und Paul  Grieth tragen die Kinder bei der Kommunionfeier ein liturgisches Gewand:

Dieses wird von der Gemeinde ausgeliehen. (Preis für Reinigung und Instandhaltung der Gewänder 15, - €) Diese Gewänder werden den Kindern in einer gesonderten Feier übergeben. Diese findet in der Regel eine Woche vor der Erstkommunion in einer Übergabefeier statt, die mit der Erneuerung des Taufversprechens verbunden ist.

Kommuniongewand

Zeichenhaftigkeit des Kommuniongewandes:

Die Erstkommunion ist nach der Taufe das nächste Fest zur weiteren Eingliederung in die Kirche. Die Kinder sind nun in der Lage, ihre Taufe zu erneuern und das "Ja", das ihre Eltern und Paten bei der Taufe gesprochen haben, selbst zu übernehmen. Daher ziehen die Kinder an diesem Tag wieder Taufgewänder an und tragen ihre Taufkerzen, denn sie sprechen selbst das Taufgelöbnis. (Wirklich eigenverantwortlich tun sie das erst bei der Firmung, wenn sie religionsmündig sind und unabhängig von ihrer Familie entscheiden)

Die liturgischen weißen Kommuniongewänder sollen deutlich machen: hier sind junge Menschen als Christen auf dem Weg des Glaubens. Es handelt sich um eine Auszeichnung mit dem priesterlichen Gewand, das den Erwachsenen in der Frühzeit der Kirche bei ihrer Taufe in der Osternacht überreicht wurde. Nach dieser damals allein üblichen Erwachsenentaufe, die mit der Spendung der Firmung und der Erstkommunion einherging, trugen die neuen Christen eine Woche lang ihr weißes Gewand. Daher wird noch heute der Sonntag nach Ostern „Weißer Sonntag“ genannt.

Dieses priesterliche Gewand zeigt, dass diese Menschen getaufte Christen sind!

Paulus schreibt den frühen Christen im Brief an die Galater: „Ihr habt Christus als Gewand angelegt. Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau. Denn ihr alle seid eins in Christus.“ (Gal 3, 27-28).

Ein weißes Kleid ist also eine Auszeichnung, ein Zeichen des neuen Menschen, der in und mit Gott leben will - und zugleich versinnbildlicht es eine Gemeinschaft im Glauben, die keine Unterschiede mehr kennt nach Herkunft, sozialem Stand und Geschlecht, also keinen Unterschied macht zwischen Jungen und Mädchen.