1) Krankenkommunion

Bettlägrigen Gemeindemitgliedern wird die Kommunion zu Hause gespendet. . Informieren Sie bitte das Pfarrbüro, wenn Sie oder ein erkrankter Angehöriger von diesem Angebot Gebrauch machen möchte. Die Termine für die Krankenkommunion entnehmen Sie bitte „Kontakte“ oder fragen im Pfarrbüro nach. Im allgemeinen erfolgt die Krankenkommunion am Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag (1. Freitag im Monat).
 

2) Das Sakrament der Krankensalbung

Das Sakrament der Krankensalbung ist keine "letzte Ölung" mehr.
Früher waren der Ort und die Zeit für die letzte Ölung das Sterbebett, im theologischen Verständnis eine notwendige, heilssichernde Zurüstung für den letzten Weg. Zwei Ängste begleiteten dieses Sakrament: zu früh oder zu spät zu kommen! Heute gibt es diese Interpretation offiziell nicht mehr, sie wirkt aber noch in vielen Herzen nach.
 Heute sprechen wir vom Sakrament der KRANKENSALBUNG. Es ist ein Sakrament der physischen und psychischen Stärkung. Es kann gefeiert werden bei schwerer Krankheit, vor Operationen und in Not- und Krisensituationen. Dazu gehört natürlich auch die Sterbephase. In dieser Situation ist es heute jedoch ratsam, frühzeitig mit dem Betroffenen über die Feier des Sakramentes zu sprechen, damit es tatsächlich auch als Stärkung empfunden werden kann. Bereits Verstorbenen kann dieses Sakrament NICHT mehr gespendet werden.
 
Unsere Bitte: Sollte es in Ihrer Familie Schwerkranke, Bettlägerige oder Pflegebedürftige geben, sprechen Sie frühzeitig mit ihnen über die Möglichkeit, die Krankensalbung als Sakrament der Stärkung zu empfangen.

Für die Krankensalbung wenden Sie sich bei katholischen Patienten bitte an Pfarrer van Doornick (Tel 02824/9765 10) oder in dringenden Fällen an die Zentrale des Krankenhauses Kalkar, Tel: 02824/170, die den Bereitschaft habenden Priester informiert. Bitte bedenken Sie, dass die Priester den Notdienst neben ihrer sonstigen Tätigkeit versehen und nicht immer sofort abkömmlich sind und auch nachts keinen Dienstwagen mit Blaulicht besitzen.